Jürgen Herzog
Torgauer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.)
Die Separation und die Entstehung der Hausabfindungen in der Stadt und Festung Torgau
Schriften des Torgauer Geschichtsvereins, Bd. 23
Bestell-Nr 29-326
ISBN 978-3-86729-326-6
erschienen 07.04.2026
Auflage 1. Auflage 2026
Maße 23 x 15 x 1.2 cm
Umfang 128 Seiten
Abbildungen 25 vorwiegend farbige Abbildungen
Gewicht 415 g
Preis 20,00
Lieferstatus Lieferbar  Lieferbar
Die Separation, eine Gemeinheitsteilung, wurde in Preußen seit 1821 durchgeführt. Ziel war es, gemeinschaftlichen Besitz durch Entschädigungen abzulösen und die Produktivität der Landwirtschaft zu fördern.

In Torgau hatte sich der gemeinschaftlich genutzte Besitz von Feldflur und Wald nach dem Mittelalter fast unverändert erhalten. Er stand den Bürgern und Hausbesitzern in unterschiedlicher Höhe zur Nutzung zur Verfügung und bestand insbesondere aus gemeinschaftlichen Hutungsrechten. Mit der Separation war die erste großräumige Vermessung der Feldflur verbunden. 552 Hausbesitzer erhielten zur Ablösung Parzellen in Größen von 845 bis 2.780 m². Damit entstanden zahlreiche Gärten rund um die Stadt, die heute als Garten- und Freizeitgrundstücke genutzt werden.

Die vorliegende Publikation ordnet die Vorgänge der Separation in die Verhältnisse der Festungsstadt Torgau während der Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Eine Auflistung aller Beteiligten ist als Auszug nach dem Separationsrezess angefügt.