Das Buch erscheint am 1. März 2026 und wird in Dresden am 5. März präsentiert. Es kann bereits vorbestellt werden.
»Der Mensch, das Augenwesen, braucht das Bild.« (Leonardo da Vinci). Die Publikation versteht sich als eine Einladung, die Augen zu öffnen für Kunstwerke in Dresden, die Inspirationen vermitteln mit ihrer Botschaft – auch im Kirchenraum.
Mit 18 »Bilderpredigten« werden Dresdner Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart vorgestellt: Medaillen, Grafiken, Gemälde, Fotografien, Skulpturen und auch ungewöhnliche Techniken wie Stickereien auf Buchseiten. Einige Bilder stammen von Künstlerinnen und Künstlern, die in Dresden leben und ihre Werke in Kirchen ausgestellt haben.
Der zweite Teil des Buches enthält Aufsätze und historische Miniaturen zur Dresdner Kirchengeschichte von der Reformationszeit bis zum 20. Jahrhundert. Auch dafür braucht es Bilder: Porträts der Akteure und Bildzeugnisse von kirchengeschichtlichen Quellen und Kunstwerken, die sich auf bestimmte Ereignisse beziehen. Historische Fotografien, Dokumente aus Pfarrarchiven, Inschriften in Büchern und auf Glocken, der »Elbetaler« und das Richtschwert eines Dresdners Scharfrichters illustrieren »Kirchengeschichten«.
Der Autor Dr. theol. habil. Hans-Peter Hasse ist Pfarrer und Kirchenhistoriker in Dresden. Neben Arbeiten zur Reformationsgeschichte und zur sächsischen Kirchengeschichte hat er zahlreiche Publikationen zur Dresdner Kirchengeschichte veröffentlicht.
Vorwortdes Autors Hans-Peter Hasse
Als PDF herunterladen Hans-Peter Hasse, Dr. theol. habil., geboren 1959 in Lutherstadt Wittenberg, studierte Theologie in Berlin und Leipzig. Nach dem Ersten Theologischen Examen (1984) war er von 1985 bis 1989 Repetent und Assistent am Sprachenkonvikt Berlin im Fach Kirchengeschichte. 1991 wurde er an der Universität Leipzig im Fach Kirchengeschichte mit einer Arbeit über die Theologie des Andreas Bodenstein von Karlstadt promoviert. Von 1989 bis 1992 arbeitete er als Pfarrer in Dresden (Christuskirche Strehlen), danach von 1993 bis 2002 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kirchengeschichte der Theologischen Fakultät Leipzig. 1999 folgte die Habilitation an der Universität Leipzig mit einer Arbeit über die Zensur theologischer Bücher in Kursachsen im konfessionellen Zeitalter. Als Privatdozent für Kirchengeschichte wirkte er in Leipzig (1999–2007) und an der TU Dresden (2007–2018). Von 2002 bis 2026 arbeitete er als Pfarrer in der Evang.-Lutherischen Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz. Er ist Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Sächsische Kirchengeschichte und im Domkapitel des Hochstiftes Meißen.
Bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten und Veröffentlichungen widmet er sich besonders der Reformationsgeschichte, der Wittenberger Universitätsgeschichte und der Kirchengeschichte Sachsens. Seit 2003 erschienen von ihm zahlreiche Veröffentlichungen zur Kirchengeschichte der Stadt Dresden.